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Tiroler Gröstl

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Zutatenliste

Portionen anpassen:
500 g Kartoffeln geschält, gekocht und am besten etwas ausgekühlt
150g Speck und Knackwurst
250 g Gans gebraten, Rind- oder Schweinefleisch
40g Reis
1 Stück Zwiebel
etwas Butter zum anbraten
Salz
Pfeffer
Majoran
4 Stück Eier

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Tiroler Gröstl

Features:

    ideal zur Resteverwertung

    • 60 Minuten
    • 5 Portionen
    • Mittel

    Zutatenliste

    Rezeptinfos

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    Das Tiroler Gröstl ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein österreichisches Pfannengericht. Die Hauptzutat bilden dabei gekochte Kartoffeln. Außer den Kartoffeln verwendete man in der traditionellen Zubereitung Rindfleisch. Das weiß allerdings kaum jemand und ein traditionelles Tiroler Gröstl wird zudem nur noch in wenigen Lokalen zubereitet.

    Ursprünglich wurde dieses Gericht nach einem Sonn- oder Feiertag gekocht, um die Reste des Festtagsessens zu verwerten. Zur Resteverwertung wird das Gröstl auch heute noch gerne gemacht. Allerdings verschwinden die Grenzen zwischen Tiroler Gröstl und Wurst- bzw. Bauerngröstl.

    Moderne Interpreation statt Tradition:

    Heute wird für das Gröstl auch gerne Knackwurst, Schinken, Geselchtes, Speck, Leberwürste oder eben Schweine- und Rinderfleisch verarbeitet. Dazu kommen die gekochten Kartoffeln, Zwiebel und Gewürze. Salz, Majoran, Kümmel und Pfeffer.

    Das Auge isst mit – So wird das Tiroler Gröstl serviert:

    Damit das Gröstl noch appetitlicher aussieht kann man auch Petersilie hinein mischen. Das bringt mehr Farbe in das Gericht, schmeckt gut und sieht besser aus. Und das Auge isst bekanntlich mit! Manche Leute mischen Semmelknödel oder Teigwaren zu den Zutaten. Serviert wird das Gröstl gerne mit Spiegeleiern obendrauf. Dazu gibt’s Blatt- und Gurkensalat.

    Ideale Resteverwertung – Das Gericht interpretiert auf meine Art:

    Einmal im Monat gibt es bei mir ein deftiges Abendessen, wozu ich Freunde oder Familie einlade. Da gibt es dann eine Wurst- und Käseplätte. Für die Wurstplatte hatte ich unter anderem Speck und eine Knackwurst eingekauft. Ein bisschen davon ist übrig geblieben. Sonntags wurde gefeiert und es gab ein Gansl mit Reis, Kroketten und Rotkraut. Auch hier ist sehr viel Fleisch, aber auch Reis übrig geblieben.

    Für mein Gröstl habe ich die übrige Knackwurst, den Speck und das Geflügel verarbeitet. Außerdem habe ich den übrig gebliebenen Reis unter gemischt. Das kenne ich zwar nicht beim Gröstl, aber der Reis hat sich unheimlich gut darin gemacht und ewig kann ich den ja auch nicht stehen lassen. Da man Essen nicht wegwirft, musste der Reis eben hier mit rein.

    Es ist also kein traditionelles Tiroler Gröstl, aber Fakt ist, es wird immer noch zur Resteverwertung gekocht und schmeckt einfach köstlich.

    Habt ihr schon mal Tiroler Gröstl gegessen?

    Zubereitung

    1
    Fertig

    Kartoffeln kochen, dann schälen und auskühlen lassen.

    2
    Fertig

    In einer Pfanne Butter erhitzen und klein geschnittenen Zwiebel darin anbraten.

    3
    Fertig

    Zum Zwiebel nach und nach die klein geschnittenen Fleisch- und Wurstreste hinzufügen.

    4
    Fertig

    Kartoffeln schneiden und mit den restlichen Zutaten in der Pfanne vermengen.

    5
    Fertig

    Das Gröstl mit Pfeffer, Salz und Majoran würzen.

    6
    Fertig

    Spiegelei in einer seperaten Pfanne zubereiten.

    Tina

    Rezeptblogger und Autor auf Kochportal

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